Ausdämpfapparatur ADA - 1
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KOMPONENTEN für die SPURENANALYTIK

Ausdämpfapparatur ADA 1

Zur Reinigung von Gefäßen mittels Wasser- oder Säuredampf

Prinzip:

Die zu reinigenden Gefäße wie Kolben, Becher, Spritzen etc. werden von innen dem heißen Dampf von Säure oder Reinstwasser ausgesetzt. Der Ausdämpfvorgang ist wesentlich wirkungsvoller als bloßes Auskochen von Gefäßen. Dies beruht auf zwei Effekten

1.) Heißdampf und

2.) Absättigung der Gefäßoberfläche mit den Ionen der Reinigungslösung

Dadurch ergibt sich eine Verringerung von Verlusten durch Adsorption an der Gefäßwand aus Analysenlösungen.

Anwendung und Merkmale:

  • Reinigung und Vorbehandlung (Präkonditionierung) von Laborgeräten, vornehmlich Hohlkörpern aus den Werkstoffen Quarzglas, Teflon PTFE/PFA, Glaskohlenstoff, Keramik und Borsilikatglas.

  • Die Gefäßmaterialien kommen dabei nur mit Glas und der frisch destillierten Reinigungsflüssigkeit in Kontakt.

  • Auch schwer zugängliche Hohlräume werden kontinuierlich gereinigt und präkonditioniert.

  • Durch die beschriebene Behandlung werden in der extremen Spurenanalytik Blindwerte und systematische Fehler vermindert.

Beschreibung der ADA 1:

Als Heizvorrichtung dient eine Ceranheizplatte mit Temperaturwähler. Hierauf sitzt eine Glasschale mit reiner Säure oder Reinstwasser. Die verdampfende Lösung wird über Glasrohre direkt in die zu reinigenden Gefäße geleitet. Das Kondensat wird über den PTFE-Zwischenboden in ein Auffanggefäß geleitet und kann nach Reinigung durch Destillation oder Subboiling wieder verwendet werden.